Michael Behr
IT-Sicherheit und Netzwerkplanung

Wer einmal umsteigt, kehrt nicht mehr zurück ... zum Diesel oder Benziner

Meine Erfahrungen mit dem Thema Elektromobilität finden Sie im Blog etwas weiter unten auf dieser Seite.
Empfehlungen, z.B. über Ladestationen für private und gewerbliche Nutzung gebe ich gerne an Sie weiter.

Mein Firmenwagen ist ein Tesla Model S 75D. Die reale Reichweite (ca. 320km) und die Beschleunigung (ca. 5,5 Sek. 0-100 km/h) ist eine alltagstaugliche Kombination mit hohem Spaßfaktor.

Ein wichtiger Faktor für die Alltagstauglichkeit sind die Tesla Supercharger rund um Würzburg, an den Autohöfen Mainfrankenpark, Gramschatzer Wald, Wertheim und Geiselwind. Außerdem eignet sich der Wagen hervorragend als Werbeträger.

Einen betriebswirtschaftlichen Ausblick und Kostenvergleich liefert der Artikel von Rocco Swantusch vom Magazin "Autoflotte":

Wozu das Ganze? Nun, für technikbegeisterte Informatiker und Ingenieure ist der Wagen einfach perfekt ;-)

Aber es spielen auch andere Gründe eine Rolle. Jeder Verbrennungsmotor erzeugt Abgase. Man bemerkt es nur selten, beispielsweise in der Tiefgarage, z.B. in der Würzburger Marktgarage. Der Verkehr staut sich, und man steckt mittendrin. "Schalt auf Umluft!" oder "Mach das Fenster hoch!". Start-Stopp-Automatik und Partikelfilter könnten helfen, funktionieren jedoch nur unter bestimmten Rahmenbedingungen.

Wer konsequent ist, steigt auf Elektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug um.
Wer konsequent ist, nutzt erneuerbare Energien, um diese Fahrzeuge zu betanken.

Was spricht dagegen? Die Fahrzeuge sind zu teuer, die Anschaffung wird nur mit 4000€ gefördert, man kommt nicht weit genug.
Woran liegt das? Die deutschen Automobilhersteller könnten problemlos Fahrzeuge produzieren, die 300 - 400km Reichweite bieten. Nicht nur laut NEFZ-Angaben, sondern auch in der Praxis. Aber deren Kompetenzen liegen eben im Motorenbau, Automatikgetriebe, Einspritzanlagen ... Jeder KFZ'ler kann einen Auspuff wechseln, wenn er verrostet ist...

Würde Deutschland kurz-/mittelfristig von Diesel oder Benziner auf Elektrofahrzeuge umsteigen, würden Werkstätten, Automobilzulieferer und Automobilbauer, und damit deutschlands Schlüsselindustrie darunter leiden. Das ist auch der Grund, weshalb die (Lobby-)Politik das Thema Elektromobilität bewusst langsam angeht. Zu Gunsten der Arbeitsplätze in der Autoindustrie. Auf Kosten der Umwelt und den feinstaub/stickoxid-geplagten Anwohnern.

Stuttgart ist das beste Beispiel dafür.

Norwegen und die Niederlande planen, ab 2025 keine Verbrennungsfahrzeuge mehr zuzulassen. Das macht Sinn, denn in Norwegen gibt es genügend Wind- und Wasserkraftwerke, außerdem hat Norwegen kaum Autoindustrie. Thema erledigt.


Neuigkeiten und Links zum Thema Elektromobilität

2017-08-25

ZDF-WISO Alltagstest e-Mobilität

https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/infrastruktur-probleme-bei-elektro-autos-100.html

Michael - 04:52 @ Ladestation, Links, Allgemein, Erfahrungsbericht | Kommentar hinzufügen

Kommentar hinzufügen

Die Felder Name und Kommentar sind Pflichtfelder.